Fiebertherapie

Die Fiebertherapie wird durch Injektion einer bakteriellen Vakzine eingeleitet (CMV „Coley´s mixed bacterial vaccine“). Ein natürlicher Fieberprozess wird angeregt, um geschwächte Abwehrmechanismen wieder einzuüben.
Der Körper bedient sich dabei der angeborenen Verteidigungsstrategien, um fremde Erkennungssignale z.B. an der Bakterienzellmembran zu entdecken, sog. Pathogen-assoziierte molekulare Muster (engl. Pathogen-associated molecular patterns, PAMPs).
Diese lösen eine Reaktionskaskade aus, die unmittelbar zur Abwehr führt, zeitlich noch bevor die Abwehrzellen des spezifischen und angelernten Systems aktiv werden können.
Diese Mechanismen sind aktueller Gegestand der pharmokologischen Forschung im Bereich der Immunotherapie, einige Medikamente wurden schon entwickelt.
Fieber gilt in der Naturheilkunde als heilender Prozess, der körpereigene Wege der Genesung anstößt und dabei wie ein Katalysator agiert. Andere medizinsche Behandlungen werden dabei in der Wirkung unterstützt.
Die Fiebertherapie kommt  in Betracht bei:

• Tumoren (Karzinome und Sarkome)
• Lymphomen
• Immunschwächen (häufige Infekte)
• Allergien
• chronische Entzündungen
• chronische Störfelder
• Beschwerden nach Borreliose
• wiederkehrende Infektionen

Praktisch begleitet wird die „Fiebertherapie“ oder auch „aktive Ganzkörperhyperthermie“ von Herrn Dr. med Wolfgang Etspüler mit dem eine enge Kooperation in ihrem Sinne besteht.