Ganzkörper-Hyperthermie

Ein gesunder Organismus reagiert auf krankmachende Reize mit abgestuften Temperaturerhöhungen – in akuten Fällen bis zu hohem Fieber, das eine außergewöhnliche Immunantwort einleitet. In der Steuerung des Immunsystems spielt die Körpertemperatur eine zentrale Rolle. Fieber kann als ein zeitlich befristetes „immunologisches Sonderprogramm“ der Natur gesehen werden. Entsprechend kann die künstliche Erhöhung der Körpertemperatur die blockierten Selbstheilungskräfte auch bei chronischen und malignen Erkrankungen nachhaltig anregen.

Die gesteuerte, zielgerichtete Erhöhung der Körpertemperatur 

  • richtet sich nicht nur gegen Symptome, sondern beeinflußt Fehlregulationen im Gesamtorganismus
  • fördert reparative und regenerative Prozesse in jeder Zelle und der gesamten Matrix, insbesondere auch in bradytrophen Geweben
  • bewirkt auch in tiefsten, schwer zugänglichen Muskelschichten nachhaltige Entspannung
  • verstärkt zahlreiche Immunprozesse, insbesondere die Migration von Lymphozyten an Orte von Entzündungsherden und malignen Prozessen
  • verstärkt die Anflutung medikamentöser Substanzen an den Wirkungsort
  • verstärkt die Effizienz verschiedener Antibiotika und Chemotherapeutika
  • ist rational begründet und in der Durchführung mess- und steuerbar
  • greift eines der ältesten überlieferten Heilprinzipien auf

Die Ganzkörper-Hyperthermie mit einem Heckel-2000-System steht für einen kritischen und differenzierten Einsatz und wird in Europa und in den USA in klinischen Studien eingesetzt

Die drei Stufen der Ganzkörper-Hyperthermie (GHT)

Subklinische, „milde“ GHT: 37,5 – ca. 38,5°C
Fieberähnliche, „moderate“ GHT: ca. 38,5 – ca. 40,5°C
Extreme GHT: ca. 40,5 – 42°C

Ganzkörper-Hyperthermie – Indikationen

Die Ganzkörper-Hyperthermie versteht sich als unterstützendes Therapiemodul, das sich mit anderen Therapien synergistisch kombinieren lässt – unter anderem bei folgenden Indikationen:

  • Fibromyalgie-Syndrom, Weichteilrheumatismus; Verspannungen
  • degenerative Prozesse, Arthrosen
  • chronische Entzündungsprozesse:
  • bronchopulmonal (z.B. Asthma bronchiale, chron. Bronchitis)
  • intestinal (z.B. Colitis Ulcerosa, Morbus Crohn)
  • urogenital (z.B. chronische Prostatitis)
  • dermatologisch (z.B. Neurodermitis, Psoriasis)
  • Chronische Infektionen (z.B. Borreliose)
  • Krebserkrankungen (adjuvant als Immunstimulanz und als Wirkungsverstärkung von Standardtherapien)

 

Downloads zum Thema

GKHT-Depression 4/2011

GKHT-Sonderdruck Naturheilkunde 10/11 2007